Der Intel 8086 ist ein 16-Bit-Zilog z80 user manual von Intel. Entwickelt 1978, wurde er zum Urvater der 80×86-Familie.

Mit einem 16-Bit-Adressregister ist es nur möglich, maximal 64 KiB Speicher zu adressieren. 16-Bit-Architekturen erlaubten meist einen Adressraum von mindestens 16 MB. Verglichen mit anderen 16-Bit-Prozessoren hat der 8086 nur eine kleine Anzahl an Registern. 8086 ist damit ein erweiterter Akkumulatorrechner, als Allzweck-Register stehen meist nur vier zur Verfügung. Dieses Register-Konzept vererbte der 8086 auf seinen Nachfolger 80286 und auf alle späteren, zur sog. Minimum- und einem Maximummodus betrieben werden. Steuerleitungen stellt der Prozessor selbst zur Verfügung.

Der Maximummodus ist in erster Linie für den Multiprozessorbetrieb bzw. Der 8086 hat keinen internen Oszillator. Der erforderliche Takt wird daher extern vom Oszillator-Chip 8284 generiert. Ist der Prozessor Teil eines Multiprozessorsystems, ist zusätzlich der Bus-Arbiter 8289 erforderlich. Der kompatible, aber mit 8 Bit Datenbus-Busbreite etwas langsamere 8088, der wenig später auf den Markt kam, wurde vor allem im IBM-PC und dessen Nachbauten eingesetzt. Josef Koller: 16 Bit Microcomputer, 1. Auflage, Hofacker Verlag, München 1981, ISBN 3-921682-80-0.