Dieser Artikel behandelt die Fahrzeuge der Marke Packard sowie die Geschichte der Packard Motor Car Company und ihrer Vorläufer. Für die Nachfolgefirma siehe Studebaker-Packard Corporation. Es besteht keine bekannte Verbindung zum zeitgenössischen Autobauer Lucius Ruger no 1 manual. Gold-Bond-Specimen der Packard Motor Car Company vom 15.

Packard war ein US-amerikanischer Autohersteller, der von den Brüdern James Ward Packard und William Doud Packard sowie George L. Automobile überhaupt mit einem Lenkrad anstelle eines Lenkhebels. 1903 gründete Packard als erster Hersteller eine Schule für Mechaniker, die später um eine Fachbibliothek erweitert wurde. Mehrere Versuche, die Marke wieder zu beleben, sind bislang gescheitert. Packard Model A Runabout, Wagen Nr. Die Brüder James Ward Packard und William Doud Packard stammten aus einer angesehenen Unternehmerfamilie, die seit 1825 in der Region von Warren ansässig war.

Leidvolle Erfahrungen mit einem Winton-Automobil motivierten J. Packard, Absolvent einer technischen Hochschule, ein eigenes Automobil zu bauen. Hier entstanden die ersten Fahrzeuge, ehe eigene Räume zur Verfügung standen. Juli 1899 erfolgte die Gründung der Ohio Automobile Company, deren Mehrheitseigentümer und Präsident J.

Als Chefingenieur fungierte William Albert Hatcher. Der zuerst vorgesehene Markenname Ohio wurde schon zur Bauzeit des A fallen gelassen und die Fahrzeuge wurden wahrscheinlich bereits Ende 1899 „Packard“ genannt. Rockefeller gehörte zu den ersten Kunden. Bereits 1901 machte Packard mit dem Werbespruch Ask the man who owns one auf sich aufmerksam. Das Unternehmen war mit den folgenden Einzylindermodellen, vor allem dem Modell F, recht erfolgreich. Mit dem Modell G erschien 1902 ein Zweizylindermodell, das aber nicht weiterverfolgt wurde.

Sein Motor bestand aus zwei Einzylindern mit je einem eigenen Vergaser. Packard verwendete Motor und Teile des Antriebsstrangs für seine ersten Nutzfahrzeuge. Das Modell G wurde nur vier Mal gebaut, ein Exemplar ist erhalten. Modell D ist nichts bekannt, wahrscheinlich wurde die Bezeichnung in Reserve gehalten. 1903 erfolgte eine Reorganisation mit dem Zweck, zusätzliche Mittel zu beschaffen. Eine Investorengruppe um Henry Bourne Joy und seinen Schwager Truman Handy Newberry stieg ein. Neuer Chefingenieur wurde der Franzose Charles Schmidt.

Auf die Einzylindermodelle folgte zunächst der Zweizylinder Modell G, der zeitweilig parallel zum F angeboten wurde. Ein Modell M wird verschiedentlich erwähnt. Das Fahrzeug wurde 1902 gebaut und bis mindestens Mai 1903 erprobt. Es gibt keine Zeichnungen oder eindeutigen Abbildungen. 1904 erstellte das Unternehmen ein neues Werk am East Grand Boulevard in Detroit. Nach ersten Versuchen 1903 begann im folgenden Jahr die Produktion von Nutzfahrzeugen.

Bis 1906 wurde das Werk um mehr als das dreifache auf 30. Das Werk blieb, mit zahlreichen Erweiterungen, bis zur Aufgabe des Standorts Detroit Ende Juni 1956 ununterbrochen in Betrieb. Zu dieser Zeit zog sich auch J. Amt des Firmenpräsidenten eher aus formalen Gründen behalten und war gar nicht erst nach Detroit umgezogen.