Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Roland sp540v service manual Leopard 2 ist ein Kampfpanzer aus deutscher Produktion.

Er wurde ab 1979 in Serie gebaut und ist der Nachfolger des Leopard 1. In der langen Produktionszeit entstanden diverse optionale Nachrüstmöglichkeiten und Spezifikationen für ausländische Abnehmer. Zusammen mit dem PERI R12 wurde diese Kombination auch im Leopard 1A4 eingebaut. Zwei Leopard 2A5 des Panzerbataillons 393 mit einem Unterwasserfahrschacht bei einer Gewässer-Durchquerung zur Verstärkung des Brückenkopfs der Panzergrenadiere des Panzergrenadierbataillons 391 bei einer Manövervorführung. Der Kampfpanzer Leopard 2 hat seine Wurzeln in einem bilateralen Rüstungsprojekt zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland.

1972 und 1974 zur Erprobung gebaut. Die 17 Türme der ersten Generation trugen die Bezeichnung T1 bis T17. Erprobungen mit vier zusätzlichen Prototypen folgten im Sommer 1974. Die zweite Generation der Prototypen, die der späteren Serienversion zumindest äußerlich recht nahekommen sollten, waren die sogenannten Leopard 2 AV. Aufgrund des neuen Schutzkonzeptes und des Wegfalls des Nachrüstens des Leopard 1 wurde der Turm 14 der ersten Generation zum T14 mod umgebaut. Wegen Vorbehalten gegenüber Laserentfernungsmessern wurde von Leitz mit dem EMES 13 ein passiver Entfernungsmesser gebaut, der auf dem Korrelationsprinzip basierte und über eine Basisbreite von 350 mm verfügte. Dies erlaubte Wegmann die Konstruktion des Spitzmaus-Turms.

Die Produktion sollte in fünf Baulosen erfolgen. Im September 1977 wurde bei einer Heeresschau in Köln-Wahn der Leopard 2 AV erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt. Nach drei Vorserienfahrgestellen zu Truppenversuchszwecken wurde der erste in Serie gefertigte Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 am 25. Oktober 1979 in München der Panzerlehrbrigade 9 in Munster übergeben.

Die Entwicklungskosten für das Leopard-2-Programm betrugen laut Beschaffungsanweisung 359,4 Millionen Deutsche Mark, jedoch ohne die Weiterentwicklung des Triebwerks aus dem Programm Kampfpanzer 70 und die Entwicklung der 120-mm-Glattrohrkanone samt Munition zu berücksichtigen. Blick durch das Hauptzielfernrohr mit aktivem Wärmebildgerät, vierfache Vergrößerung. Durch die Zusatzpanzerung des A5 höher gelegt. Richtschützen entfällt bei der Kampfwertsteigerung zum A5. Der Leopard 2 ist ein Kampfpanzer der dritten Nachkriegsgeneration mit vierköpfiger Besatzung. Er besteht aus einer Wanne mit aufgesetztem selbsttragendem Turm mit einer 120-mm-Glattrohrkanone als Hauptbewaffnung, einer Nebelmittelwurfanlage und zwei Maschinengewehren unterschiedlichen Typs je nach Nutzerstaat als Sekundärbewaffnung. Der Panzer wurde mehrmals Kampfwertsteigerungen unterzogen.

Wärmebildgerät für den Kommandanten machte diesen vom Richtschützen unabhängig. Mit dem Restlichtverstärker für den Fahrer ist der Panzer voll nacht- und eingeschränkt allwetterkampffähig. Durchhaltefähigkeit in mit ABC-Kampfmitteln kontaminierten Gebieten sichergestellt werden soll. Die maximale Einsatzdauer wird dabei mit 48 Stunden angegeben. Wie andere Kampfpanzer kann auch der Leopard 2 Gewässer ohne Hilfe von Pioniertechnik durchqueren. Bis 1,20 Meter Wassertiefe ist er ohne Aufbauten oder Vorbereitungen watfähig. Wie bei der Sekundärbewaffnung kann auch hier die Ausstattung variieren.

Zur Reduzierung der Wärmesignatur und zur Unterstützung des passiven Panzerschutzes ist der Leopard 2 mit einer infrarotreduzierenden Beschichtung versehen. Die Bewaffnung besteht aus der Waffenanlage mit der Hauptwaffe und der Feuerleit- und Zielausrüstung und der Sekundärbewaffnung. Die Hauptwaffe des Leopard 2 ist die 120-mm-Glattrohrkanone Rh 120 mit Rauchabsauger von Rheinmetall für flügelstabilisierte Munition. Neben der Bordbewaffnung verfügt die Besatzung über Handfeuerwaffen zur Selbstverteidigung. Bei der Bundeswehr sind das zwei MP7, zwei P8, eine Signalpistole HK P2A1, vier Handgranaten und die beiden MG3 des Panzers mit insgesamt 4750 Schuss, gegurtet mit Weichkern-Leuchtspur im Verhältnis drei zu zwei. Hauptverteilung, den Zieleinrichtungen, dem Feuerleitrechner, den Bediengeräten und dem internen Panzerprüfgerät RPP 1-8 bilden die Baugruppen die Feuerleitanlage des Kampfpanzers. Bodenunebenheiten und Fahrgeschwindigkeit automatisch kompensiert, die Waffenanlage bleibt also unter allen äußeren Bedingungen auf das Ziel gerichtet.

Die Kanone und der Turm werden durch die Messung der Bewegung mit Kreiseln und die motorischen Richtantriebe in Höhe und Seite von der Waffennachführanlage stabilisiert. Stromversorgung des Turmes ausgeschaltet ist, lediglich die Funkanlage, die Beleuchtung und der MG-Lüfter werden versorgt. Das Richten und Abfeuern erfolgt manuell, die Waffe ist nicht stabilisiert. In der Betriebsart BEOBACHTEN erfolgt eine volle Stromversorgung im eingeschränkten Betrieb. Als Hauptzielgerät dient das EMES 15 mit einem CE628-Laser von Zeiss-Eltro Optronic als elektro-optischer Entfernungsmesser.

Der Nd:YAG-Laser misst Entfernungen bis 9990 Meter auf 10 Meter genau, wobei lediglich Schussentfernungen zwischen 200 und 4000 Metern berücksichtigt werden. Eine vier- und zwölffache Vergrößerung erlaubt das Beobachten und Bekämpfen sowohl am Tag wie auch in der Nacht. Beobachtungs- und Zielgerät, jedoch ohne Entfernungsmessfunktion. Die stabilisierte Optik mit zwei- und achtfacher Vergrößerung erlaubt ein unabhängiges Arbeiten vom Richtschützen. So kann der Kommandant selbstständig Ziele beobachten, dem Richtschützen Ziele zuweisen und ihn überwachen. Leopard 2A5 die Führbarkeit bei Nacht erleichtert. Zur besseren Rundumsicht wurde es an die linke Lukenseite des Kommandanten verlegt.