Im kulturellen Bereich ist die Stadt vor allem wegen der Hitachi ex 2500 pdf Schlossfestspiele überregional bekannt. Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung ist das Gewerbegebiet Münchheide. Das Willicher Stadtgebiet ist, typisch für den Niederrhein, von großen, ebenen landwirtschaftlichen Flächen geprägt.

Südlich von Schiefbahn gibt es mit dem Schiefbahner Bruch ein Waldgebiet. Dieses Gebiet gehört mit rund 36 m ü. Insgesamt sind die Höhenunterschiede, die sich überwiegend aus einem leichten Gefälle von Ost nach West ergeben, mit maximal knapp sieben Metern sehr gering. Im Südwesten markiert der Fluss Niers die Grenze des Stadtgebietes. Von den rund 6776 Hektar Gesamtfläche wurden 2005 4169 Hektar landwirtschaftlich genutzt. In der Stadt gab es 369 Hektar Wald und 131 Hektar Wasserfläche, 202 Hektar waren als Erholungsfläche ausgewiesen. Insgesamt 1270 Hektar entfielen auf Gebäude- und Freifläche, 601 Hektar wurden als Verkehrsfläche genutzt.

123 Meter hohe Schiefbahner Fernmeldeturm in Schiefbahn. Die Stadt besteht aus den vier Stadtteilen Willich, Schiefbahn, Anrath und Neersen. Kirche wurde jedoch wahrscheinlich bereits um das Jahr 800 gebaut. Anrath tauchte bereits 1010 in Urkunden auf, die Geschichte Neersens und Schiefbahns lässt sich bis 1262 bzw. Um 1300 wurde die Siedlung Unterbroich, heute ein Ortsteil Schiefbahns, erstmals genannt. Die Vogtei Willich wurde 1245 erstmals erwähnt, bis 1272 lässt sich die Geschichte des Adelssitzes Haus Hülsdonk zurückverfolgen. 1298 wurde Willich an das Herzogtum Kleve verkauft.