Bei Android handelt es sich um freie Software, Basis ist der Linux-Kernel. Weiterhin teilt sich Android zahlreiche Eigenschaften mit Embedded-Linux-Distributionen. Android hatte als Smartphone-Betriebssystem im dritten Quartal 2016 einen weltweiten Marktanteil von 87,5 Prozent, google maps user guide android dem Marktstart 2008 erzielte Google mit Android einen Umsatz von 31 Mrd.

Im Sommer 2005 kaufte Google das im Herbst 2003 von Andy Rubin gegründete Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und vorrangig standortbezogene Dienste behandelte. Als erstes Gerät mit Android als Betriebssystem kam am 22. Oktober 2008 das HTC Dream unter dem Namen T-Mobile G1 in den USA auf den Markt. August 2015 kündigte Google an, ab sofort monatlich Sicherheitsupdates für Android bereitzustellen. Diese werden jedoch nur an hauseigene Geräte direkt ausgeliefert.

Als Unterstützungszeitraum gibt Google hierbei 3 Jahre für die eigenen Geräte ab Verkaufsstart an. Von 2010 bis 2016 brachte Google mit der Nexus-Produktreihe in Kooperation mit Hardware-Partnern eigene Android Tablets und Smartphones auf den Markt. Die Partner übernahmen mit Google die Entwicklung der Geräte, während die Software von Google stammte, ohne Herstelleraufsätze bei der Oberfläche. Dadurch konnte man Geräte mit aktuellen Android-Updates anbieten.

Neben dem für Telefone optimierten Android veröffentlicht Google auch angepasste Android-Versionen für Fernsehgeräte – in Form von Android TV, für Uhren bzw. Der Nutzer steuert Android mittels verschiedener sogenannter Navigationstasten. Man unterscheidet zwischen Soft- und Hardwaretasten. Erstere befinden sich auf dem Display, letztere als physische Knöpfe auf dem Gerät selbst. Vorteil an virtuellen Tasten ist, dass diese bei Bedarf gedreht bzw.

Der Vollbild-Modus funktioniert aber nur ab Version 4. Davor ist es lediglich beim Betrachten von Fotos und Videos möglich, die Navigationsleiste zu verstecken. Samsung S8 Duos mit Android-Betriebssystem 7. Der Startbildschirm dient in erster Linie zum Starten von Apps. Er besteht aus mindestens einer Seite, je nach Gerät können aber auch weitere Seiten mit beliebigen Elementen hinzugefügt werden. Die Anpassbarkeit ist ein großer Vorteil von Android und spielt beim Startbildschirm als Start- und Übersichtsansicht eine besonders wichtige Rolle. Es lassen sich alternative Apps mit mehr Einstellungen oder einem anderen Bedienkonzept installieren.

Beim Druck auf die Hometaste lässt sich auswählen, welche der Apps als Standardanwendung für den Startbildschirm benutzt werden soll. Auch andere Teile des Systems lassen sich ersetzen, bspw. Ein weiteres Merkmal des Betriebssystems ist die Benachrichtigungsleiste am oberen Bildschirmrand, die mit einer Geste von ganz oben nach unten geöffnet werden kann. Jede App kann selber bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung erstellen, z.

E-Mail, einem Termin, einem Downloadvorgang, einer SMS oder einer neu installierten App. Die Architektur von Android baute anfangs auf dem Linux-Kernel 2. 4 wurden Anwendungen in der Dalvik Virtual Machine ausgeführt. Die verwendeten Klassenbibliotheken stammten ursprünglich zum Teil aus dem inzwischen eingestellten Projekt Apache Harmony und orientierten sich stark an der Java Standard Edition. Um eigene Programme für Android zu entwickeln, benötigt man ein aktuelles Java-Entwicklungswerkzeug und zusätzlich das Android-SDK. Zuerst wird der in Java geschriebene Quelltext mit einem normalen Java-Compiler übersetzt und dann von einem Cross-Assembler für die Dalvik-VM angepasst. Aus diesem Grund können Programme prinzipiell mit jeder Java-Entwicklungsumgebung erstellt werden.