Frankreich, drei Herzöge, 90 Edelleute und über 1. Oktober az pdf stephen king, am Tag des Heiligen Crispian, bei Arras im heutigen nordfranzösischen Département Pas-de-Calais statt. Die Schlacht von Azincourt ist für eine mittelalterliche Schlacht ungewöhnlich gut dokumentiert.

Chronologie besteht nur in Detailfragen Unsicherheit. Die Anzahl der Schlachtteilnehmer dagegen ist seit langem strittig, da hier die Chroniken weit voneinander abweichen. Ausgangspunkt und Kernstreitpunkt des Hundertjährigen Krieges, zu dessen Kriegshandlungen die Schlacht von Azincourt zählt, war der englische Anspruch auf den französischen Thron. Detail einer Buchmalerei aus einem um 1412 entstandenen Handschriftencodex.

Auf französischer Seite stand ihm der geisteskranke König Karl VI. Etwa ein Drittel des englisch-walisischen Heeres war nach der wochenlangen Belagerung von Harfleur tot oder kampfunfähig. Mit einem von Tag zu Tag durch eine Ruhrepidemie stärker geschwächten Restheer wollte Heinrich V. Entlang der Somme hatten französische Truppen die Übergänge rechtzeitig besetzt, so dass die englische Streitmacht auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Somme zu überqueren, immer weiter in das Landesinnere eindringen musste. Sie folgte dabei dem Flusslauf, allerdings hielt das französische Heer auf dem Nordufer der Somme mit ihr Schritt.

Die Schlacht von Azincourt wird gelegentlich verkürzt als eine Auseinandersetzung zwischen Rittern und Bogenschützen bezeichnet. Als Ritter im weiteren Sinne des Wortes werden die schwer gerüsteten, berittenen Krieger des Mittelalters bezeichnet. Die Gewappneten beider Heere trugen jeweils einen Plattenpanzer, eine Vollrüstung, die aus mehreren Dutzend Metallplatten bestand, die durch zahlreiche Riemen, Niete und Scharniere flexibel miteinander verbunden waren und das Tragen eines Schildes unnötig machte. Ausrüstung der für den Ausgang der Schlacht wesentlichen englischen Langbogenschützen ist sehr wenig bekannt. Einige von ihnen trugen möglicherweise ein kurzärmeliges Kettenhemd über einem wattierten Wams. Das wattierte Wams hatte sich aus dem unter dem Kettenhemd getragenen Gambeson entwickelt. Die Pfeile wurden zu Bündeln von je 24 Pfeilen in Leinenbehältern transportiert, Rückenköcher waren im Mittelalter unbekannt.

Während des Gefechtes trug der Bogenschütze diese entweder als Bündel in seinem Gürtel oder in einem Transportbehälter. Häufig steckte der Schütze seine Pfeile vor sich in den Boden. Der französischen Seite wird gelegentlich unterstellt, sie hätte sich angesichts ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit ohne Vorbereitung der Schlacht mit den englischen Truppen gestellt. Es ist jedoch ein französischer Schlachtplan erhalten geblieben, der vermutlich wenige Tage vor der Schlacht von Azincourt aufgestellt wurde.

Die ursprüngliche Schlachtordnung wurde so jedoch nie umgesetzt. Der Herzog der Bretagne sowie Tanneguy du Chastel und der Graf von Charolais erschienen verspätet beziehungsweise gar nicht auf dem Schlachtfeld. Auf englischer Seite sollte die Schlacht überwiegend zu Fuß ausgefochten werden. Die Schlachtordnung bestand aus drei Blöcken, zwischen denen vermutlich zwei Gruppen an Bogenschützen platziert waren. Der rechte Block wurde durch Edward of Norwich, 2.

Duke of York, der mittlere von Heinrich V. Die englisch-walisischen Bogenschützen hatten seit dem zehnten Marschtag kräftige Pfähle mit sich geführt, die beiderseits angespitzt waren. Den Befehl für ihre Mitnahme hatte Heinrich V. Maßnahme gegen überraschende Angriffe durch Reiter waren. Diese Pfähle wurden von den Bogenschützen schräg in den Boden gerammt. Die Anzahl der auf Seiten der Franzosen Kämpfenden ist seit langem stark umstritten, während über die Truppenstärke der englisch-walisischen Seite weitgehend Konsens bestand, dass sie aus etwa 1.