Viele wissen nicht, wieviel man wissen muss, bis man weiß, wieviel man nicht weiß. Fusion wurde im Januar 2004 agfa service manual. Die derzeitige Holdinggesellschaft heißt Konica Minolta Holdings, Inc.

Unternehmen operiert unter der Bezeichnung Konica Minolta. Minolta war einer der ältesten Kamerahersteller Japans. Die Unternehmensgeschichte reichte zurück bis ins Jahr 1928, als Kazuo Tashima am 11. Minolta war bis 2003, nach Canon und Nikon, der drittgrößte Kamerahersteller der Welt. Im August 2003 erfolgte die Fusion der Minolta Co. Konica Corporation zur Konica Minolta Holdings, Inc. Die Fusion wurde im Januar 2004 abgeschlossen.

Im Sommer 2005 kündigte Konica-Minolta eine strategische Partnerschaft mit der Firma Sony an, zusammen wollten die beiden Unternehmen hochwertige Digitalkameras entwickeln. Januar 2006 gab das Unternehmen dann den Rückzug aus dem Kamerageschäft mit Endkunden zum 31. In den 1970er Jahren gab es eine enge Kooperation zwischen Leitz und Minolta, die offiziell 1972 begann. 1973 wurde die legendäre Leica CL als Leitz-Minolta CL vorgestellt, eine hochwertige Messsucherkamera mit Wechselobjektiven. Leica-Kompaktkamera, entstand in Zusammenarbeit mit Minolta.

Sie verfügte über eine Belichtungsautomatik, eingebaute Motoren für Filmaufzug und Rückspulung, einen eingebauten Blitz sowie einen Autofokus. Für die Hasselblad Mittelformatkameras entwickelte Minolta ihre proprietäre Mattscheibentechnik Acute-Matte weiter, die Minolta mit der XD7 ab 1977 in den Markt eingeführt hatte, in Prototypen aber bereits seit 1973 erprobte. Einige Minolta-Digitalkameras stammen vom taiwanesischen ODM-Hersteller Skanhex, darunter auch die Dimage 2300 und 2330 Zoom. 500 mm an Arriflex-Filmkameras kooperierte Minolta um 1980 auch mit der japanischen Fernsehgesellschaft NHK. Seagull ist noch nicht endgültig geklärt. Konica Minolta fertigt auch nach dem Rückzug aus der Fotosparte noch optische Baugruppen für andere Hersteller, so beispielsweise Objektive für JVC-Videokameras wie die HD Everio GZ-HD3 von 2007.

Das Produktspektrum von Minolta umfasste Digitalkameras, Kleinbildkameras, Ferngläser, multifunktionale Officesysteme, Kopiersysteme, Laserdrucker, Faxsysteme, Scanner sowie Farb- und Lichtmesssysteme. Das Unternehmen wurde durch verschiedene Produkte, vor allem im Optik-, Kamera- und Film-Sektor bekannt. Objektivbezeichnung wurde in einigen Produktreihen bis heute beibehalten. Einen weiteren Meilenstein setzte Minolta 1985, als mit der Minolta 7000 die erste Spiegelreflexkamera mit einem ins Gehäuse integrierten Autofokusmotor auf den Markt gebracht wurde. Sie war Teil des neu entwickelten AF-Systems der Dynax-Serie. Minolta 7000 öffnete hingegen dem Markt für AF-SLRs überhaupt.