Ende 1992 vorgestelltes Modell des Autoherstellers Citroën, das den Citroën BX ersetzte. Ab Spätsommer 1995 ergänzte noch die Kombiversion Break die Palette. Gebaut wurde das Auto von November 1992 bis Dezember 2001 in Frankreich. Der von Bertone entworfene Xantia zeigt einige Alleinstellungsmerkmale wie 997 turbo service manual in Kurven kinematisch mitlenkende Hinterachse, ein hydropneumatisches Fahrwerk und ab 1998 den ersten Common-Rail-Dieselmotor bei Citroën.

Eine Weiterentwicklung der Hydractive-II-Federung wurde unter der Bezeichnung Activa verkauft, siehe Abschnitt weiter unten in diesem Artikel. Die Hydropneumatik erhielt ab Modelljahr 1994 ein Anti-Absink-System, das bei abgestelltem Motor hinter den Höhenkorrektoren den Rücklauf der Federung sperrte und somit ein gleichbleibendes Fahrzeugniveau auch bei längerem Stillstand garantierte. Im Zuge einer minimalen Überarbeitung im Frühjahr 1994 wurde das Markenlogo von der Motorhaube in den Kühlergrill versetzt. Der Xantia war damit optisch näher an die Modelle ZX und den kurze Zeit später modifizierten XM gerückt. Im Spätsommer 1995 folgte noch die Break genannte Kombiversion des Xantia. Im Dezember 1997 wurde der Xantia leicht überarbeitet. Neben überarbeiteten Frontscheinwerfern sowie Heckleuchten betraf die Modifizierung auch einen geänderten Kühlergrill, Stoßfänger und ein überarbeitetes Interieur.

Die beiden Motoren besaßen 2,0 Liter Hubraum und leisteten 90 oder 109 PS. Intern wurde diese Version auch Xantia-X2 genannt. Ende 2001 wurde die Produktion des Xantia in Frankreich beendet. Der Nachfolger C5 erschien bereits im Frühjahr 2001.

Bis September 2010 wurde noch eine einfach ausgestattete Version des Xantia 1. 8i 16V im Iran bei SAIPA für den dortigen Markt hergestellt. Citroën-Modell mit Zentralhydraulik, durch welche die Öldruckversorgung von Bremskraftsteuerung, Servounterstützung der Lenkung und Federung realisiert wurde. 1994 April: Kleine Modellpflege: Doppelwinkel auf dem Kühlergrill statt auf der Motorhaube angebracht. 1,8i und 2,0i auch mit Automatikgetriebe erhältlich. 1996 April: Nebellichtschalter wurde von der Mittelkonsole zum der linken Lenkstockschalter versetzt.

Dezember: Umfangreiche Modellpflege mit geändertem Kühlergrill, Stoßfängern und überarbeitetem Interieur. Der bisherige gleichstarke 2,1 Turbo D12 blieb weiter im Angebot. Februar waren in Deutschland nur noch Lagerfahrzeuge verfügbar. Dezember: Die Produktion in Frankreich wurde beendet. 2010 September: Die Produktion im Iran wurde eingestellt. Ab Juli 1995 nur noch mit Automatikgetriebe erhältlich. Ab Juli 1999 nur noch mit Automatikgetriebe erhältlich.

Die Vorstellung war Ende 1994, gebaut wurden zwischen Frühjahr 1995 und Herbst 2001 etwas mehr als 18. Diese Zylinder sind an ein Reglerventil angeschlossen, welches von den vorderen Querlenkern mittels Schubstangen über eine Feder-Hebel-Mechanik direkt betätigt wird. Rad federt ein, das andere federt aus. Die Hydraulikzylinder verändern dadurch ihre Länge und wirken so der Verspannung des Querstabilisator entgegen.

Da dieser aktive Rollstabilisator unabhängig vom Hydractive-II-Fahrwerk arbeitet, bleibt dessen Federweg auch bei extremer Kurvenfahrt fast ganz erhalten und sorgt so für eine deutlich bessere Straßenlage in diesen Situationen als konventionelle Radaufhängungen. Vordersitzen mit ausgeprägteren Seitenwangen und dem Activa-Logo anstatt der Hubraumangabe an den Türen zu erkennen. Das schwedische Fachmagazin Teknikens Värld hatte 1999 den Xantia Activa in der V6-Version getestet und ihn im Handling beim standardisierten Ausweichtest, dem Elchtest, im Ergebnis klar favorisiert. Ab Modelljahr 1994 wurde serienmäßig ein Fahrer-Airbag montiert, ab Modelljahr 1996 auch ein Beifahrer-Airbag.